APARIV Auffangstation Lola / Malaga
Lola betreibt mit einigen wenigen freiwilligen Helfern in den Bergen von Rincon de la Victoria/Malaga eine kleine Auffangstation.
Lola lebte bis noch vor kurzem unter für uns unvorstellbaren Bedingungen, in einer Holzhütte ohne fließend Strom und Wasser in den Bergen und in der Nähe ihrer Schützling. Mittlerweile (sie lebt immer noch in der Hütte) hat sie aber endlich den ersehnten Strom und Wasser, ausser ein Sturm trennt sie wieder von der Aussenwelt, wie es vor kurzem der Stand war. Ihr ganzer Einsatz dreht sich um die Rettung sowie die Verbesserung der Lebensumstände ihrer Schützlinge. Weit über ihre Kapazität hinaus nimmt sie bedürftige Hunde auf und versucht für die Nasen eine liebe und verantwortungsbewusste Familie zu finden. Natürlich betreibt sie vor Ort Aufklärungsarbeiten und hofft einfach wie wir alle, dass irgendwann einmal ein Wendepunkt in Sachen Tierschutz erreicht wird! Oft ein Kampf gegen Windmühlen wie wir leider alle wissen. Hinzu kommt das ihr ständig der Feind im Nacken hängt. In der Nähe der Auffangstation befindet sich ein sehr bekannter Podencozüchter der auch gleichzeitig der amtliche Tierfänger ist. Er wird von der Gemeinde Malaga subventioniert und erhällt für jedes eingesammelte Tier Geld. Ist kein Besitzer oder Interessent in Sicht, werden nach einigen Tagen die Tiere im Ofen, der hinter seinen Zuchtzwingern steht....verbrannt!
Leider sind die Plätze der Auffangstation begrenzt und Lola musste in letzter Zeit viele Tiere ablehnen, ganz zu schweigen ist sie mit ihrem kleinen kaputten Auto viel zu langsam um gegen die Brandneuen Autos des Hundefängers anzukommen.
Die Station ist mit den einfachsten Mitteln "zusammen-geschustert". Gesponserte Strandkioske von der Firma Frigo dienen als grosse Hundehuetten. Grosse Planen dienen als Sonnenschutz, grosse Kochtöpfe als trinknäpfe. Es fehlt einfach an allen Ecken und Enden. Leider gibt es auch dann wieder die Monate, in denen starke Regenfälle für derartige Wassermengen sorgen, dass die kpl. Sation in Wasser, Schlamm und Geröll versinkt! Notdürftig sind die Zwinger mit Planen abgedeckt, Hundeunterkünfte auf Europaletten gestellt, aber teilweise sind die Wassermassen die zusätzlich dann aus den Bergen kommen so enorm, dass Lola und ihre Helfer einfach nur machtlos sind! Die "Zwingeranlagen" sind nur durch die Zufahrt über ein ausgetrocknetes Flussbett zu erreichen. Allein die Anreise dort hin übersteigt unsere Vorstellungskraft. Eines der größten Probleme stellt die tägliche Wasserversorgung dar. Da die Station ansich nicht direkt an einem Brunnen angeschlossen ist, müssen jeden Tag ca. 100 L Wasser über eine Strecke von 4-5 km durch die Berge transportiert werden.
Lola kämpft vor Ort wirklich mit allen Mitteln für die Tiere. Ihr Verhältnis zu jeder einzelnen Nase ist so rührend und innig! Es wird einfach nichts unversucht gelassen, das man jedem noch so großen Sorgenfell gerecht wird. Ob das weiches Futter für die älteren Hunde ist oder neue Medis für z.B. LM-Hunde sind! Lolas persönlicher Verzicht und Kampf das alles auf die Beine zu stellen ist einfach grenzenlos!
Teilweise wird versucht durch einen eigenen Secondhand-Shop die Futterkosten von 400€ zu decken. Dort wird einfach alles verkauft, ob das nun Leinen, Halsbänder, Geschirr, Kleider, Schuhe, Bilder oder ein Service Tasssen ist. Alles wird zu Geld gemacht damit den Tieren geholfen werden kann. Natürlich reicht das bei weitem nicht, um die Auffangstation am Leben zu erhalten, sodass man wirklich auf jegliche Spende angewiesen ist!
Ihr Wunsch waere es auf ihrem kleinen noch verbleibenden Stückchen Land eine kleine Hütte zu bauen um die Welpen dort unterbringen zu können. Denn in der Auffangstation passiert es oft das Füchse oder Mader eindringen und die kleine töten und verspeisen.
Bitte helft mit, diese Arbeit und diese Station zu unterstützen!