Projekt Kastrationsaktion

 
Apariv

Liebe „Hundeherzen-Apariv-Freunde“!!

Am 06.03.2011 beginnt wieder eine weitere aufregende Reise
nach Malaga in unsere Station A.P.A.Ri.V…….

Diesmal wird aber alles anders. Diesmal begleiten mich Marion und Brigitte
der befreundeten Tiararztpraxis Fenn in Offenbach.

Unsere Idee ist, mind 20 Hunde der Station zu kastrieren. Wir möchten die Station mit dieser kleinen Kastrationsaktion entlasten. Viel Zeit bleibt natürlich nicht....
Bereits am 09.03.2011 gehts wieder in Richtung Heimat.

Wir werden natürlich ausführlich über unser Abenteuer berichten.

Vielleicht hat der ein oder andere noch Verbandsmaterial oder den ein
oder anderen € den er Spenden kann.

Medikamente müssen noch gekauft werden und diese müssen auch noch ihren Weg nach Spanien
finden, damit wir unten arbeiten können.

Bitte schicken Sie uns eine kurze Email an kontakt@hundeherzen-apariv.org , wenn Sie eine Spendenquittung benötigen. Wir senden Ihnen diese schnellstmöglichst zu.

Spenden bitte an:
Hundeherzen-Apariv e.V.
Volksbank Dreieich
BLZ : 505 922 00
Konto : 47 97 183
IBAN : DE52505922000004797183
BIC : GENODE 51DRE
Verwendungszweck: Spende Kastrationsaktion

Bitte senden Sie diese an unsere Vereinsadresse:
Hundeherzen Apariv e.V.
Steubenstraße 22
63225 Langen
kontakt@hundeherzen-apariv.org

 

Selbst die Zeitung ist auf uns Aufmerksam geworden.... ;o)
Wie wir finden ein mehr als gelungener Bericht.... aber lesen Sie selbst....

http://www.op-online.de/nachrichten/offenbach/skalpell-nach-spanien-1143884.html


17.02.2011
Anonymer Spender
Flug für die Tierärztin
300,00 €

21.02.2011
Anonymer Spender
70,00 €

21.02.2011
Maribel B.
50,00 €

21.02.2012
Anja H.
10,00 €

21.02.2011
Silke J.
20,00 €

21.02.2011
Ilona B.
10,00 €

01.03.2011
Diana K.
20,00 €

01.03.2011
Gritt G.
20,00 €

02.03.2011
Jürgen E.
50,00 €

Über 135,00€ konnte Familie Fenn in der Praxis sammeln.
Hier nochmal ein herzlichen Dank an die vielen Spender!!!

Ein grosses Dankeschön auch an
das Team der FSG Sulzbach / Leidersbach
und die Mädels der B-Jugend der TSG Bürgel
es konnte Dank deren Unterstützung weitere
150,00 €
gesammelt werden

03.03.2011
Monika D.
100,00 €

03.03.2011
Katja B.
44,00 €

04.03.2011
Erich S.
20,00 €

04.03.2011
Markus & Sabine H.
50,00 €

04.03.2011
Bettina & Andreas N
50,00 €

04.03.2011
Jutta C.
20,00 €

04.03.2011
Nicole L.
25,00 €

04.03.2011
Herr D. aus Offebach
50,00 €

 

06.03.2001
12:30 Unser kleines Abenteuer beginnt. Am Flughafen angekommen endet unsere erste Euphorie am Schalter in einer recht langen Schlange..... Nicht nur wir möchten nach Spanien, gefühlte 100000 Menschen auch, nur haben diese Passagiere ein anderes Vorhaben.

Nachdem die ersten Problemchen am Schalter mit der Namensfindung geklärt sind (kleiner Tipp beschweren Sie sich bei ihren Eltern, wenn diese ihnen zu viele Namen verpassen…..gibt nur Probleme) und wir die nette Dame am Schalter informiert haben, das gefährliches Operationsbesteck im Koffer verstaut ist, ist unser nächster Gang die Sicherheitskontrolle.

Nach 2 ½ Stunden Flug betreten wir endlich spanischen Boden und sehen zu, dass wir schnell unser Gepäck abholen. Die Zeit, die wir am Gepäckband gut gemacht haben, verbringen wir stundenlang beim Autovermieter. Dank eines verspäteten Fliegers aus England, warteten mit uns noch weitere Leute auf ihren Mietwagen…..wo kommen die ganzen Leute her???

Halb acht durften wir endlich unseren Ferrari besteigen und machten uns schnellstmöglichst auf den Weg in unsere Unterkunft. Die ganze Apariv Mannschaft wartete hungrig um acht auf uns in der Pizzeria fürs erste beschnuppern und um Pläne für die nächsten Tage zu schmieden.

Nach einer leckeren Pizza und einem Tinto de Verano ging ein langer Tag endlich zu Ende  und wir fielen müde in unsere Betten. Wirklich schlafen konnten wir drei nicht….. die Aufregung war zu groß….. was würde bloß der nächste Tag bringen?

07.03.2011
Morgens um acht blinzelte das erste Sonnenlicht ins Zimmer und Pensionskater Eddy kam uns begrüßen. Nach ein paar kurzen Streicheleinheiten war das Operationsbesteck doch interessanter und Eddy musste seine Nase reinstecken, um die Sachen genauer zu untersuchen.

Eddy

Nach einem ausgewogenen Frühstück, mit frisch gepresstem Mandarinensaft aus den Mandarinen aus dem eigenen Garten konnte der Tag nur gut werden. Gestärkt packten wir das Operationsbesteck, Op-Unterlagen, Narkosemittel, Nahtmaterial und Medikamente ein und machten uns auf den Weg zur Station.

Untersuchung

Die Fenns sollten und wollten unbedingt die Station und ihre Bewohner begrüßen und sich ein Bild der Arbeit unserer Mädels und vor allem Lolas Arbeit vor Ort machen.
Nach einer sehr freudigen Begrüßung der Stationsbewohner, waren wir auch in der Lage einige davon zu untersuchen. Wir wurden auch schnell fündig. Conny, die neue Mitbewohnerin der Station. Sie ist geschätzte 14 Jahre, wenn nicht noch älter. Hat ein schwaches Herz, Arthrose, die Hinterbeine knicken ab, die Augen sind eingefallen. Conny hat die ersten Tage starke Probleme mit der neuen Situation gehabt. Sie verfolgte die Pfleger auf Schritt und Tritt. Ein Hund in diesem Alter hat es schwer, sich schnell an die Situation in der Station anzupassen. Leider ist Conny in keinem transportfähigen Zustand. ;o(

Conny

Nachdem die ersten Kandidaten unserer Kastrationsaktion ausgesucht wurden ging es zu Lola um unser provisorisches Lazarett aufzubauen.

Op Tisch


Zwar hatten wir wunderschönes Wetter und die Meeresbriese wehte uns ums Gesicht.... leider blieb die Sonnenbrille eingepackt. Dafür war jetzt wirklich keine Zeit.

Aussicht


Als erstes durfte Davinchi unters Messer. Keine 20min später war der Spuk für ihn bereits vorbei. Nachdem wir uns schnell warm gelaufen hatten, lief es wie am Fliessband. Selbst die tierischen Zuschauer an der Terrassentür waren erstaunt wie schnell doch die Hunde bei uns ein und aus gingen.

Zuschauer

Der nächste war Nickie, der mit der ganzen Situation mehr als überfordert war..... das Leiden Christi.... oder besser gesagt.... typisch Mann!

Davinchi

Mona

Nickioe

Mona, Joe, William, Casper, Jack, Averell, Uriel, Lolas Hund Mojoe, sowie der Nachbarshund Chocke wurden am Montag kastriert. Auch Poppy wurde am ersten Tag operiert. Leider gab es bei ihr leichtere Komplikationen. Poppy scheint als Welpe Parvovirose oder Staupe gehabt zu haben, das verriet uns ihr Gebiss. Ein Zahn musste sogar gezogen werden und die Milz war vergrößert. Für Poppy bräuchten wir dringend eine Pflegestelle im Rhein-Main Gebiet um sie genauer zu untersuchen.  

poppy

Nachdem die Uhr 21:00 Uhr zeigte und 10 Rüden und zwei Hündinnen kastriert waren, entschieden wir uns für den Tag das Skalpell ruhen zu lassen.

Beim kleinen Snack danach studierten wir die Blutwerte einiger Hunde. Gegen 23:00 Uhr lagen wir alle im Bett. Wir waren Hundemüde und wir hatten alle Rücken..... misst der Tisch ist zu niedrig.....

08.03.2011
Müde und immer noch mit Rücken, schlürften wir in den Frühstücksraum. Toni die Pensionsleiterin sah uns an, dass wir noch nicht wirklich Ansprechbar waren und schenkte uns erst mal Kaffee ein und lies uns aufwachen. 

Heute wählten wir den Weg über die Küstenstrasse, denn einige von uns wollten noch den Strand besuchen und wir mussten noch Medikamente für einige Hunde besorgen.
Heute ist wieder ein herrlicher Sonnenschein, doch auch heute wird leider nix draus, die Hunde und vor allem Lola warten...... wir sind zu spät ;o)

Heute sollte der Tag den Hündinnen gehören. Da ja eine Kastration bei einer Hündin immer ein Überraschungsei ist, wollten wir uns den gesamten Tag hierfür offen lassen. 

Die heutigen Kandidaten sind Flora, Kiera, Mindy und auch der kleine Peter-Tommy-Floyd mussten heute dran glauben.
Auch hier hatten wir im Großen und Ganzen keine Komplikationen, sodass wir bereits um 15:45 fertig waren. Nachdem wir alles gesäubert und aufgeräumt hatten, haben wir uns ein Gläschen Rotwein, ein paar Sandwichs, Käse und Dackelchen knuddeln redlich verdient.

Joe

Mona

William

Als die Pläne für den Abend geschmiedet waren, fuhren wir in unserer OP-Montur in den nächsten Supermarkt, um uns mit leckerem Manchego-Käse und Kräckern einzudecken, damit wir uns auch noch zu Hause an unseren Kurztrip erinnern können.

Nach einem kurzem Zwischenstopp unter der Dusche, machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Abendessen mit Lola auf diesem Trip.
Leider war uns da der Wettergott nicht mehr hold und es fing an zu regnen. Wie sich schnell rausstellte der erste Regen für die nächsten zehn Tage.
Lola hatte recht wenig von unserem Dinner, da sie Angst hatte durch den Regen das Flussbett nicht mehr hochzukommen. Sie verabschiedete sich recht schnell.

09.03.2011
Unseren letzten Tag in Malaga, hatten wir uns recht schön gemalt.... wir wollten noch mal in die Station und viele Bilder der Hunde machen...... doch weit gefehlt. Alles war matschig, selbst der Weg hoch in die Berge war schwierig, da das Auto oft wegrutschte. Es hatte seit gestern Nacht nicht mehr aufgehört zu regnen. Dementsprechend sahen die Hunde auch aus, als hätten sie sich im Match gesuhlt. Selbst wir.... nachdem wir uns entschlossen, dass Bilder machen sinnlos ist...... Und so sieht man aus, wenn man an einem Regentag die Station besucht.
Die Sonne scheint nicht immer und auch dann müssen die Hunde versorgt werden und die Häufchen weggeräumt werden.

Nach dem kurzen Aufenthalt in der Station, mussten wir uns erst mal bei Lola wieder aufwärmen und trocknen. Leider war es uns anhand der Wetterlage nicht möglich klein  Maggie und Oliver zu baden. Dafür möchten wir uns noch mal bei der Adoptivfamilie und der Pflegefamilie entschuldigen.

Sauwetter

Sauwetter I


Uns blieb noch ein wenig Zeit Lola einige Behandlungstipps für die kranken Hunde der Station mit auf den Weg zu geben.

Um halb vier wurde es dann aber auch höchste Zeit die Sachen zu packen und uns auf den Weg an den Flughafen zu machen. Um kurz vor 8 ging unser Flug in die Heimat. Und wir hatten immer noch Rücken ;o)

Am Flughafen gab es kleinere Probleme mit der Buchung eines unserer Tiere, was die Leute hinter uns an der Schlange gar nicht erfreute, aber da muss man durch..... das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof.

Unsere Hunde wurden recht schnell eingeladen und wir konnten durch die Sicherheitskontrolle und auch wir wurden zügig verladen. Ab nach Hause….

Gefühlte 10 Stunden später landeten wir am Frankfurter Flughafen. Kurzer Check am Terminal durch die Tierärztin und ab zu den Adoptiveltern.

Draußen wartete bereits ganz aufgeregt Maggies Familie. Maggie war relativ gestresst durch den Flug. Nur King Oliver sah das ganze ziemlich gelassen entgegen.... wenn’s nach ihm ginge, wäre er bis nach Amerika geflogen.

Diese Aktion hat uns gezeigt, das es A nicht die letzte dieser Art sein wird die wir gemeinsam mit der Tierarztpraxis Fenn durchgeführt haben. Und B, dass es noch viel zu tun gibt und das man vor Lola und ihrer Arbeit und Engagement nur den Hut ziehen kann.

Ich möchte es mir aber nicht nehmen lassen, noch mal der Familie Fenn herzlichst für ihren Einsatz zu danken. Ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen.

To be continued.....

Petertommyfloyd