Projekt Kastrationsaktion
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Liebe „Hundeherzen-Apariv-Freunde“!! Am 06.03.2011 beginnt wieder eine weitere aufregende Reise Diesmal wird aber alles anders. Diesmal begleiten mich Marion und Brigitte Unsere Idee ist, mind 20 Hunde der Station zu kastrieren. Wir möchten die Station mit dieser kleinen Kastrationsaktion entlasten. Viel Zeit bleibt natürlich nicht.... Wir werden natürlich ausführlich über unser Abenteuer berichten. Vielleicht hat der ein oder andere noch Verbandsmaterial oder den ein Medikamente müssen noch gekauft werden und diese müssen auch noch ihren Weg nach Spanien Bitte schicken Sie uns eine kurze Email an kontakt@hundeherzen-apariv.org , wenn Sie eine Spendenquittung benötigen. Wir senden Ihnen diese schnellstmöglichst zu. Spenden bitte an: Bitte senden Sie diese an unsere Vereinsadresse:
Selbst die Zeitung ist auf uns Aufmerksam geworden.... ;o) http://www.op-online.de/nachrichten/offenbach/skalpell-nach-spanien-1143884.html
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17.02.2011 21.02.2011 21.02.2011 21.02.2012 21.02.2011 21.02.2011 01.03.2011 01.03.2011 02.03.2011 Über 135,00€ konnte Familie Fenn in der Praxis sammeln. Ein grosses Dankeschön auch an 03.03.2011 03.03.2011 04.03.2011 04.03.2011 04.03.2011 04.03.2011 04.03.2011 04.03.2011
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06.03.2001 Nachdem die ersten Problemchen am Schalter mit der Namensfindung geklärt sind (kleiner Tipp beschweren Sie sich bei ihren Eltern, wenn diese ihnen zu viele Namen verpassen…..gibt nur Probleme) und wir die nette Dame am Schalter informiert haben, das gefährliches Operationsbesteck im Koffer verstaut ist, ist unser nächster Gang die Sicherheitskontrolle. Nach 2 ½ Stunden Flug betreten wir endlich spanischen Boden und sehen zu, dass wir schnell unser Gepäck abholen. Die Zeit, die wir am Gepäckband gut gemacht haben, verbringen wir stundenlang beim Autovermieter. Dank eines verspäteten Fliegers aus England, warteten mit uns noch weitere Leute auf ihren Mietwagen…..wo kommen die ganzen Leute her??? Halb acht durften wir endlich unseren Ferrari besteigen und machten uns schnellstmöglichst auf den Weg in unsere Unterkunft. Die ganze Apariv Mannschaft wartete hungrig um acht auf uns in der Pizzeria fürs erste beschnuppern und um Pläne für die nächsten Tage zu schmieden. Nach einer leckeren Pizza und einem Tinto de Verano ging ein langer Tag endlich zu Ende und wir fielen müde in unsere Betten. Wirklich schlafen konnten wir drei nicht….. die Aufregung war zu groß….. was würde bloß der nächste Tag bringen? 07.03.2011 Nach einem ausgewogenen Frühstück, mit frisch gepresstem Mandarinensaft aus den Mandarinen aus dem eigenen Garten konnte der Tag nur gut werden. Gestärkt packten wir das Operationsbesteck, Op-Unterlagen, Narkosemittel, Nahtmaterial und Medikamente ein und machten uns auf den Weg zur Station.
Die Fenns sollten und wollten unbedingt die Station und ihre Bewohner begrüßen und sich ein Bild der Arbeit unserer Mädels und vor allem Lolas Arbeit vor Ort machen.
Nachdem die ersten Kandidaten unserer Kastrationsaktion ausgesucht wurden ging es zu Lola um unser provisorisches Lazarett aufzubauen.
Der nächste war Nickie, der mit der ganzen Situation mehr als überfordert war..... das Leiden Christi.... oder besser gesagt.... typisch Mann! Mona, Joe, William, Casper, Jack, Averell, Uriel, Lolas Hund Mojoe, sowie der Nachbarshund Chocke wurden am Montag kastriert. Auch Poppy wurde am ersten Tag operiert. Leider gab es bei ihr leichtere Komplikationen. Poppy scheint als Welpe Parvovirose oder Staupe gehabt zu haben, das verriet uns ihr Gebiss. Ein Zahn musste sogar gezogen werden und die Milz war vergrößert. Für Poppy bräuchten wir dringend eine Pflegestelle im Rhein-Main Gebiet um sie genauer zu untersuchen. Nachdem die Uhr 21:00 Uhr zeigte und 10 Rüden und zwei Hündinnen kastriert waren, entschieden wir uns für den Tag das Skalpell ruhen zu lassen. Beim kleinen Snack danach studierten wir die Blutwerte einiger Hunde. Gegen 23:00 Uhr lagen wir alle im Bett. Wir waren Hundemüde und wir hatten alle Rücken..... misst der Tisch ist zu niedrig..... 08.03.2011 Heute wählten wir den Weg über die Küstenstrasse, denn einige von uns wollten noch den Strand besuchen und wir mussten noch Medikamente für einige Hunde besorgen. Heute sollte der Tag den Hündinnen gehören. Da ja eine Kastration bei einer Hündin immer ein Überraschungsei ist, wollten wir uns den gesamten Tag hierfür offen lassen. Die heutigen Kandidaten sind Flora, Kiera, Mindy und auch der kleine Peter-Tommy-Floyd mussten heute dran glauben. Als die Pläne für den Abend geschmiedet waren, fuhren wir in unserer OP-Montur in den nächsten Supermarkt, um uns mit leckerem Manchego-Käse und Kräckern einzudecken, damit wir uns auch noch zu Hause an unseren Kurztrip erinnern können. Nach einem kurzem Zwischenstopp unter der Dusche, machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Abendessen mit Lola auf diesem Trip. 09.03.2011 Nach dem kurzen Aufenthalt in der Station, mussten wir uns erst mal bei Lola wieder aufwärmen und trocknen. Leider war es uns anhand der Wetterlage nicht möglich klein Maggie und Oliver zu baden. Dafür möchten wir uns noch mal bei der Adoptivfamilie und der Pflegefamilie entschuldigen.
Um halb vier wurde es dann aber auch höchste Zeit die Sachen zu packen und uns auf den Weg an den Flughafen zu machen. Um kurz vor 8 ging unser Flug in die Heimat. Und wir hatten immer noch Rücken ;o) Am Flughafen gab es kleinere Probleme mit der Buchung eines unserer Tiere, was die Leute hinter uns an der Schlange gar nicht erfreute, aber da muss man durch..... das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof. Unsere Hunde wurden recht schnell eingeladen und wir konnten durch die Sicherheitskontrolle und auch wir wurden zügig verladen. Ab nach Hause…. Gefühlte 10 Stunden später landeten wir am Frankfurter Flughafen. Kurzer Check am Terminal durch die Tierärztin und ab zu den Adoptiveltern. Draußen wartete bereits ganz aufgeregt Maggies Familie. Maggie war relativ gestresst durch den Flug. Nur King Oliver sah das ganze ziemlich gelassen entgegen.... wenn’s nach ihm ginge, wäre er bis nach Amerika geflogen. Diese Aktion hat uns gezeigt, das es A nicht die letzte dieser Art sein wird die wir gemeinsam mit der Tierarztpraxis Fenn durchgeführt haben. Und B, dass es noch viel zu tun gibt und das man vor Lola und ihrer Arbeit und Engagement nur den Hut ziehen kann. Ich möchte es mir aber nicht nehmen lassen, noch mal der Familie Fenn herzlichst für ihren Einsatz zu danken. Ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen. To be continued.....
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